Der Ausbildungsberuf Industriekaufmann/-frau
Voraussetzung
Berufsreife Abschluss der 9. Klasse der Hauptschule oder höherer Abschluss und einen abgeschlossenen Ausbildungsvertrag
Berufsbild, Tätigkeit
Industriegüter müssen nicht nur hergestellt, sondern auch verkauft werden. Die Industrie benötigt daher zur Produktion vielerlei Materialien, Rohstoffe, Maschinen und Arbeitskräfte. Die Produktionsmittel werden eingekauft, geordnet, verwaltet.
Für die fertigen Produkte wird geworben, sie werden verkauft, der Absatzmarkt wird gesichert. Hierzu gehören Planen und Steuern der Fertigung, Umsetzen der Kundenaufträge, Kostenrechnung, Kalkulation, Finanzbuchhaltung, Rechnungs- und Mahnwesen, Vertrieb und Versand, Betriebsabrechnung.
Je nach ihrem speziellen Aufgabengebiet verhandeln die Industriekaufleute mit Kunden, Banken, Werbefachleuten, Vertretern, Behörden oder Groß- und Einzelhändlern. In großen Betrieben sind sie auf ein Fachgebiet spezialisiert, in kleineren müssen sie vielfältige Aufgaben übernehmen.
Dauer der Berufsausbildung
3 Jahre bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen kann die Ausbildungszeit auf 2 1/2 Jahre oder 2 Jahre verkürzt werden.
Unterricht/Lernfelder
- 1440 Stunden Teilzeitunterricht
Pflichtunterricht
- Deutsch/Kommunikation (G)
- Sozialkunde/Wirtschaftslehre (K)
- Religion (G)
- Sport (G)
Berufsbezogener Unterricht (K)
- Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
- Spezielle Betriebswirtschaftslehre
- Datenverarbeitung
- Rechnungswesen
- Volkswirtschaftslehre
Wahlpflichtunterricht
- nach Möglichkeit der Schule
(K) = Kernfach; (G) = Grundfach


